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kartons umzug

Aaaah, Leute, es ist geschafft!

Ich habe eine neue Wohnung und bin endlich umgezogen. Nach Monaten der Vorbereitung und blitzblank polierter Nerven kann ich einen fetten Haken an dieses Kapitel machen. Ich wollte mich aus persönlichen Gründen verändern, und der Umzug in die neue Wohnung gehört dazu.

Sie ist kleiner als die alte, weshalb ich gefühlt die Hälfte der Möbel erst einmal verkauft habe.

Kleinanzeigen? Super Idee!

Ebay Kleinanzeigen ist ja ohnehin schon ein Pool, in dem natürlich auch „normale“ Leute schwimmen – aber irgendwie bekommt man immer die aus dem Nichtschwimmer-Bereich.

Ich meine, „NUR FÜR SELBSTABHOLER“ (Zusatzinfo: ich habe kein Auto) ist nun wirklich kein Geheimcode, aber „können sie mir den Schreibtisch nach Mülheim bringen“ widerlegt diese Theorie.

Immer in Erinnerung wird mir der Käufer eines gigantisch großen Bücherregals bleiben, der 800 km entfernt wohnte, das Regal aber so unbedingt haben wollte, dass ihm kein Weg zu weit war. Er hatte bezahlt, der Abholtermin stand fest.

Eine Woche vorher hatte er dann eine Idee. Heureka, sagt man wohl. Die Fahrt schien nun doch ein wenig unverhältnismäßig, aber der Teufelskerl hatte eine Spedition aufgetan, die das Regal bei mir abholen würde.

Theoretisch.

Vorher hatte er noch ein paar Fragen mit mir zu klären. Keine große Sache.

Folgendes erreichte mich via Whattsapp:

schnapsidee

Hildegard, sagen sie jetzt nichts.
Ich habe selbstverständlich alles stehen und liegen gelassen und einen kompletten Tag mit der Umsetzung der Liste verbracht. Nichts anderes wäre mir je in den Sinn gekommen. Euch doch auch nicht, oder?

Aus einem Zimmer in der alten Wohnung musste ich mit Hilfe von Freunden einen professionell verlegten Teppich entfernen, und das wünsche ich niemandem.

Okay, fast niemandem.
Fünf. Verdammte. Stunden. Vollplackerei.

Ihr kennt doch diesen „Ooooaah!“-Schrei aus Mambo Nr. 5, ne?

Wir haben den perfektioniert. Die Nachbarn müssen gedacht haben, wir drehen einen anstößigen Film oder feiern eine Gruppenorgie.

Was soll schon schiefgehen?

 

Der Umzugstag selber hat dann auch direkt entspannt begonnen, als die Möbelpacker mit einem zu kleinen Auto auftauchten und eine veraltete und ebenso falsche Liste dabei hatten, nach der sie nicht alles mitnehmen mussten, was mitgenommen werden musste. Also haben wir uns erst einmal angegiftet. Ich bin selten zickig, aber ich hab’s drauf, wenns sein muss.

Hach, wenn doch nur jeder Tag Umzugstag wäre!

Letztendlich haben wir das gelöst, denn natürlich lässt sich immer alles lösen.

Die drei von der Packstelle waren am Ende die Besten, sind zweimal gefahren und haben noch mehr mitgenommen, als sie gemusst hätten. Wegen dem Stress, den ich am Morgen hatte. Igor hat mir sogar die schon auseinander bröselnde Spüle wieder zusammengebaut, und ich vermisse sein russisch eingefärbtes, aus dem Nebenraum gebrülltes „Ich brauche Frau!“, wenn er eine Information benötigte, schon ein kleines bißchen.

Nun sitze ich seit einer Woche in meiner neuen Wohnung, und es gibt noch einiges zu tun, aber ich liebe die Bude bereits jetzt inniglich.

Back to Branding

 

Ich habe so dermaßen viel neue Energie, und freue mich total darauf, jetzt wieder am Schreibtisch zu sitzen und meine Arbeit zu machen.

Den Workshop für Branding und Corporate Design endlich richtig zu bewerben, zum Beispiel. Oder euch diesen Beitrag zu schreiben.

In den ersten Tagen kam ich allerdings noch nicht wieder so richtig in den Flow. (Hippiezitat Ende)

Und dann kam die wunderbare, energiegeladene Bianca Grünert von Stark mit Worten, und hat mich interviewt. Zu meinem Job und speziell zum Thema Branding.

Das Ergebnis wird gerantiert dufte, und vor allem hat sie mir damit genau den letzen Kick gegeben, der mir noch fehlte, um wieder durchzustarten.

Den Link zum Video werde ich Anfang kommender Woche im Newsletter mit euch teilen.

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hasenbande
Die Gang (oben im Bild) ist natürlich mit umgezogen und bewacht einstweilen die Diele.