Wie bringst Du Nutzer dazu, auf deinen Pin anzuspringen?
Herzlich Willkommen zum dritten Teil der Anleitung für Pinterest.
Heute geht es um die Wurst! Ähm, ich meine natürlich um den Pin.
Schon bevor ihr lospinnt, gibt es einiges zu beachten.

DER OPTIMALE PIN

Idealmaß

600 Pixel Breite x 900 Pixel Höhe, also Verhältnis 2:3.
Grund: „mobile first“, die meisten Nutzer sehen Pins auf dem Mobiltelefon.

Dateiname

Benennt das Bild beim Speichern so, dass Suchmaschinen es finden können.
Aus „IMG_398253.jpg“ wird das, was zu sehen ist, z.B.: „veganer smoothie mit spinat“
Falls ihr einen Blog oder eine Homepage habt, sollte das auch für die Bilder gelten, die ihr dort hochladet. (Erst recht, wenn ihr sie von dort aus pinnt)

Ihr könnt das Bild von eurem Rechner hochladen, oder ihr pinnt bzw. „merkt“ euch ein Bild von eurem Blog / Homepage.
Das Zweite geht besonders leicht, wenn ihr das Add On für den Browser installiert.

DIE PINBESCHREIBUNG

Neben der Zeile für die verknüpfte URL habt ihr 500 Zeichen Platz, den Pin zu beschreiben.
Weil ich wenig Lust habe, dass der Vorgang abbricht, wenn der Text zu lang ist, nutze ich vorher den Zeichenzähler.

Legt die Beschreibung sinnvoll nach Suchbegriffen an, fügt positive Attribute hinzu.
Im Feed werden unter dem Bild immer nur die ersten 1,5 Zeilen angezeigt. (s. Bild)
Die Keywords sollten also schon dort direkt zu sehen sein!

Ansicht Pinterest Feed text

Benutzt #hashtags. Sie sollten relevant sein, typische Suchbegriffe enthalten und natürlich zum Pin passen. Es lohnt sich, vor dem Pinnen nach populären Hashtags für euer Business im Suchfeld zu schauen.
(Update zum Artikel Branding und Pinnwände: Inzwischen habe ich gelernt, dass hashtags in der Beschreibung der Pinnwand nutzlos sind, da sie dort nicht geklickt werden können.)

GRAFIKEN: PIN MIT TEXT

Neben Fotos werden oft auch Grafiken gepinnt.
Grafiken können Text direkt auf dem Bild sein, oder nur Text auf farbigem Hintergrund.
Je nach Business macht das Sinn. Je nachdem, in welchem Bereich ihr arbeitet, habt ihr so gut wie keine Fotos zur Verfügung.
Die Grafiken sind auch eine tolle Möglichkeit, alte Pins neu zu beleben!
Oder alte Blogbeiträge zu pinnen, für die ihr bislang kein Bild hattet!

Wichtig ist auch hier das Branding.
Sucht euch einen Stil zur Wiedererkennung und haltet diesen durchgehend ein.
Apps, die Nicht-Grafikern dabei helfen sind zum Beispiel Canva | Wordswag | Over | Adobe Spark | BeFunky.
Ich kann zu den Apps keine Erfahrungsberichte beisteuern, da ich als Grafikdesignerin andere Programme zur Verfügung habe. Meine Grafiken sehen so aus:

Pinterest Grafik

WIE OFT SOLL ICH PINNEN?

Am besten jeden Tag mindestens einen eigenen Pin.
Das ist wie mit dem Apfel und dem Doktor. 😉
Wenn euch dafür mal neue Bilder fehlen, könnt ihr bereits bestehende Pins erneut pinnen – ganz einfach in anderen Pinnwänden!
Ich kann zum Beispiel einen Pin mit meiner Letterpress-Visitenkarte, der auf meiner persönlichen Grafikdesign-Pinnwand ist,  auch auf meine Boards
„Kreative Visitenkarten“ | „Letterpress“ | „Print veredelt / Tolles auf Papier“ pinnen.

Oder ihr nehmt einen alten Foto-Pin, und erstellt daraus eine Grafik.
Diese könnt ihr dann jeden Tag super auch in einem anderen, passenden Gruppenboard pinnen. Das ist sogar enorm wichtig, denn einen Pin mehrmals teilen ist das beste Marketing für euch, und genau darum geht es ja auf Pinterest.

Bei einem eigenen täglichen Pin sollte es aber nicht bleiben.
An die 20 Pins täglich sind super, und das sind natürlich auch Pins anderer Nutzer, mit denen ihr eure Pinnwände füllt.
Neben all der Arbeit ist das ja auch genau das, was so großen Spaß macht und was Pinterest einem bietet: Wunderbare Ideen, Inspirationen und mehr für sich selber entdecken und merken!

Aktiv sein und bleiben ist halt das A und O bei Pinterest.
Folgt auch anderen Nutzern und herzt Pins.

Ich freue mich natürlich auch, wenn ihr mir folgt. 🙂

Wem es zu schwer fällt, sich zum täglichen Pinnen zu ermahnen, kann mit Tailwind arbeiten. Tailwind hilft, Pins gezielt im Voraus zu planen. Man muss dann nicht täglich online sein.
Nach der kostenlosen Trial Version für 100 Pins kostet es dann um die 10 € / Monat.
Ausführliches zu Tailwind erzählt euch das Netzwerk von BLOGST!

Das war es bis hier mit den Grundlagen für Pinterest.
Ich werde sicher noch öfter über Pinterest schreiben, das Thema ist noch weit vielfältiger und meine Begeisterung nach wie vor ungebremst.
Zum Beispiel über Rich Pins, tolle Funktionen bei der App oder wenn ich selber durch andere wunderbare Menschen, die ihr Wissen teilen, Neues lerne.

Wenn ihr Fragen habt oder etwas unverständlich geschrieben ist, schreibt mir gerne einen Kommentar.
Ach ja, fast vergessen: Bei Interesse könnt ihr euch auch gerne für meinen Newsletter anmelden.
Sonnige Grüße, Cate von Klasse Gestaltung.

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Credits:
 Startfoto (edited) by Arnel Hasanovic on Unsplash

 

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