Es geht schon weiter mit der Serie über Pinterest!
Ich hoffe, ihr seid noch im Schwung von gestern! Ich bin’s zumindest, deswegen habe ich Teil 2 bereits fertig geschrieben.
Habt ihr Lust auf noch mehr Pinterest?
Super, dann kann’s ja losgehen. Heute mit

FUNDAMENT: BRANDING UND PINNWÄNDE

Zunächst braucht ihr ein Fundament. Das wird der arbeitsaufwändigste Teil.

Ricarda Nieswandt, von der ich viel Nützliches über Pinterest gelernt habe, empfiehlt 50 Pinnwände mit je 50 Pins. Das muss man erst einmal schaffen, es lohnt sich aber ganz bestimmt, das als Ziel zu setzen. Ich selber habe das für mich (noch) nicht hinbekommen, denn ich möchte keine Pinnwände mit unpassendem und damit sinnlosem Content füllen. Für den Anfang sind 20 Pinnwände mit je 20 Pins vermutlich erst einmal besser als nix – wenn sie dafür passend gestaltet sind.

BRANDING

Euer Profil sollte gebrandet sein, also eine einheitliche Bildsprache und Farbwelt liefern.
Wenn euer Unternehmen bereits ein eigenes Corporate Design hat, dann gehört idealerweise auch schon eine Bildsprache dazu, die Einheitlichkeit aufweist bei Farben, Bildausschnitt, Perspektive, Licht. Das kann nicht alles 1:1 bei Pinterest umgesetzt werden, erst recht nicht, wenn man kein reines Fotoblog betreibt.
Aber die Farbwelt ist machbar, und auch, ob die Bilder tendenziell ruhig oder „laut“ sind.

PINNWÄNDE

Viele Pinnwände mit vielen Pins sind wichtig – und machen Arbeit.
Und dann soll der Content auch noch sinnvoll sein!

„Wie soll ich denn 50 Pinnwände schaffen?“

Ich, als anfänglich latent überforderte Pinnerin

Nehmt eure Themen als Wegweiser. (Die sollten idealerweise schon in eurer Kurzbeschreibung stehen.) Ihr präsentiert auf Pinterest euch und euer Thema, also findet sich dazu auch passender Content bei anderen Nutzern, den ihr auf euren Pinnwänden sammeln / pinnen könnt. Sucht also gezielt danach.
Überlegt euch, welche Themen für die Nutzer hilfreich sein könnten, wonach gesucht wird. Auch saisonale Pinnwände sind sinnvoll.

Beim Anlegen der Pinnwand macht eine Checkliste:

  • Gebt der Pinnwand einen sinnvollen Namen. Wollt ihr internationale Nutzer ansprechen? Dann benennt das Board auch auf englisch.
  • Beschreibt die Pinnwände passend und verwendet Keywords (also Begriffe, nach denen oft gesucht wird), damit sie gefunden werden. Ihr könnt 500 Zeichen verwenden, dann ist Schluss. UPDATE: Hashtags sind hier nutzlos, sie können auf der Pinnwandbeschreibung nicht angeklickt werden.
  • Stellt zunächst auf „Geheim“, bis ausreichend Pins vorhanden sind.
    Erst dann macht die Pinnwand öffentlich.
  • Wählt die Pins nach passendem Content aus, aber auch nach Bild- und Farbschema. Den Nutzern wird das gefallen, es sieht ganz einfach besser aus, um so eher bekommt ihr Follower.
  • Sucht ein passendes Coverbild aus. Für einen einheitlichen Look aller Pinnwände nebeneinander sollte auch das ein Bild sein, dass zu eurem Branding passt.
    Die Coverbilder könnt ihr auch später immer wieder mal prüfen und ändern. Auf dem Coverbild solltet ihr auf Text verzichten, der direkt auf dem Bild steht. Das sind dann Grafiken / Overlays, dazu komme ich im nächsten Artikel.
    UPDATE: Grafiken auf dem Boardcover sehen nicht schön aus, können aber sinnvoll sein – je nachdem, wo euer Schwerpunkt liegt. Wer Wert auf Gestaltung legt, weil z.B. ein Designblog verlinkt ist, verzichtet besser. Wenn jedoch hauptsächlich Texte verlinkt werden – z.B.  bei Coaches oder Beratern – dann können Grafiken durchaus besseren Überblick schaffen.
    Es hängt also davon ab, welche Nutzerinteressen ihr anteasern wollt.
  • Weist der Pinnwand unbedingt eine Kategorie zu, damit das SEO funktioniert!

So sieht mein Pinnwandbereich aus – alles ganz schön bunt hier:

Pinterest Pinnwand Board Habt ihr alte Pinnwände? Prüft, ob sie den Anforderungen zum neuen Profil immer noch entsprechen und – auch wenn es weh tut – löscht sie eventuell.

Legt die Reihenfolge der Pinnwände fest.
Ihr könnt sie ganz simpel mit Drag & Drop verschieben, wenn ihr oben rechts im Drop Down Menü „personalisiert“ auswählt (s. Bild). Die erste Pinnwand in eurem Profil sollte eurem eigenen Content vorbehalten sein. Hier hinein gehören nur Pins, die direkt auf euren Blog / Homepage verweisen.
Bevor ihr damit startet: Im nächsten Artikel erkläre ich, wie ihr Pins optimal anlegt (Format, Beschreibung und mehr), damit sie gefunden und gemerkt werden.

Pinnwände, die ihr nur für euch persönlich erstellt, die aber nicht zu eurem Profil passen (was weiß ich – Flaschenschiffe, Halsstraffungen oder Zehensocken) lasst ganz einfach geheim.

Tretet Gruppenboards bei.
Sucht nach „Gruppenboard“ in Kombination mit eurem Thema und wählt dann im Dropdownmenu „Pinnwände“.
Der Vorteil von Gruppenboards ist, dass sie einen weiteren Multiplikator darstellen.
Viele funktionieren so, dass für jeden eigenen Pin, den man im Board erstellt, der Pin eines anderen Nutzers gemerkt wird.

ZUSAMMENFASSUNG

  • Erstellt mindestens 20 Pinnwände mit je 20 Bildern und erweitert das bald
  • Brandet Profil und Pinnwände mit einheitlicher Bildsprache
  • Beschreibt mit Keywords und Hashtags
  • Erstellt sinnvollen Content, der zu euch passt und der für Nutzer hilfreich ist
  • Räumt auf (Pinnwände Verschieben, Löschen, Geheim stellen)
  • Gruppenboards beitreten

Für heute habe ich fertig. Außerdem ist mein Eiskaffee überfällig!
Ich hoffe, ich habe alles so beschrieben, dass ihr es gut nachvollziehen und damit arbeiten könnt. Ich freue mich über Anmerkungen und Kommentare. Auch, wenn etwas unklar ist.
Auf Pinterest findet ihr mich hier.

Auch heute verabschiede ich mich mit der Aufforderung:

Es ist eine verdammt gute Idee, endlich mit Pinterest zu starten!

Sonnige Grüße, Cate von Klasse Gestaltung
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Credits: Startfoto (edited) by Ella Jardim on Unsplash

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