Lange habe ich es angekündigt, endlich kann ich mit meiner Artikelserie über Pinterest beginnen. In diesem ersten Teil erkläre ich euch, was Pinterest eigentlich ist und vor allem: wieso ihr es endlich für euch nutzen solltet.

PINTEREST IST EINE PINNWAND FÜR IDEEN

Das können Rezepte, Fashiontrends, DIY-Anleitungen, Einrichtungsideen, Tutorials, Artikel und vieles mehr sein.
Dabei geht es gezielt um Inhalte (Content).
Jeder Content, den man zeigen möchte, wird durch einen „Pin“ repräsentiert.
Ein Pin ist ein Bild, das man auf Pinterest postet.
Der Pin enthält eine Beschreibung und einen Link, der zur Quelle führt (z.B. Blog-Artikel, Online-Shop).
Um Pins in verschiedenen Kategorien zu sammeln, erstellt man Pinnwände.

PINTEREST IST ABER VOR ALLEM: EINE SUCHMASCHINE

Inzwischen sogar die zweitgrößte nach Google!
Auf Pinterest suchen die Menschen visuell nach Ideen. Wer das versteht, kann Pinterest gezielt nutzen.
Unternehmen, Selbständige, Blogger können auf sich aufmerksam machen und sich von ihrem „Publikum“ finden lassen.

Richtig genutzt kann Pinterest den Traffic, also die Aufrufe des eigenen Blogs / der eigenen Homepage in die Höhe katapultieren!
Und das enorm schnell! Fantastisches Suchmaschinenmarketing also.
Sobald sich ein Nutzer euren Pin merkt, sehen dessen Follower das ebenfalls.
So verbreiten sich Inhalte oder Produkte von ganz alleine und treffen auf neue Zielgruppen.

Unternehmen haben dies schon erkannt, bislang hauptsächlich in den USA.
Dort hat Pinterest inzwischen Facebook und Instagram überholt, denn beide sind extrem flüchtig – gepostete Inhalte überleben oft nur wenige Stunden.

Bei uns in Deutschland wird Pinterest schon von vielen genutzt, wir stehen aber im Vergleich zu den USA noch in den Startlöchern.
Aber: Es wächst und gedeiht. Immer mehr Unternehmen, Blogger, Selbständige und Interessierte entdecken Pinterest als ideales Werkzeug. Auch privat macht es einfach nur Spaß: Wenn ich überlege, was ich kochen möchte, schaue ich nur noch auf Pinterest nach.

Es ist also eine verdammt gute Idee, endlich mit Pinterest zu starten!
Und zwar besser heute als morgen.

Ich selber hatte es bis vor kurzem eher nebenher laufen lassen: Ein paar mal im Monat hier und da eine Illustration pinnen, dort Inhalte anderer Nutzer repinnen, also auf meiner Pinnwand merken, wenn es mich interessiert.
Ich hatte ungefähr 300 Betrachter pro Monat.

Als ich immer mehr darüber erfahren habe, wie sinnvoll und nützlich es sein kann, habe ich gedacht: da geht doch noch einiges.
Und habe etwas geändert. Dazu später mehr. Jetzt nur so viel:
Ich bin inzwischen bei 13.000 Betrachtern pro Monat, das hat nicht lange gedauert.
Und ich laufe mich gerade erst warm, es gibt noch einiges, was ich selber optimieren kann.

Gleich bzw. in den kommenden Beiträgen erzähle ich euch, wie ihr:
– das Profil anlegt
– wirksam pinnt
– den idealen Pin erstellt
– Pinnwände / Boards anlegt, organisiert und nutzt
– undundund… wahrscheinlich noch viel mehr, denn ständig entwickelt sich Neues!

PROFIL RICHTIG ANLEGEN

Das Profil besteht aus dem Profilbild (ihr könnt auch ein Logo statt des Fotos verwenden, aber ein Foto ist auf Pinterest besser), eurem Namen und einer kurzen (160 Zeichen maximal) Beschreibung.
Das Profil ist eure Pinterest-Visitenkarte: Die Nutzer möchten gerne erfahren, wer ihr seid und was für Pins sie bei euch finden.
Also schreibt in den 160 Zeichen WER ihr seid und WAS eure Themen sind. Das ist eine kleine Herausforderung, lohnt sich aber.
Außerdem gehört der Link zu eurer Homepage und zum Impressum in’s Profil.
Am oberen Rand findet sich das Titelbild. Ihr könnt festlegen, aus welcher Pinnwand die Bilder dort gezeigt werden.
So sieht das Ganze bei mir aus (hier geht’s auch zu meinem Pinterestprofil):

Pinterest Titelbild

 

Es lohnt sich, beim Pinnen gezielt Pins / Bilder zu wählen, die eine einheitliche Bild- und Farbsprache haben. In meinem Fall sind das bunte, kräftige Farben. Das ziehe ich auch einheitlich bei den Titelbildern meiner Pinnwände durch (dazu später mehr).

Legt das Profil als Unternehmenskonto an. Wenn ihr bereits ein privates Profil habt, wandelt es um. Das bietet Zugriff auf Analytics.
Dazu müsst ihr noch eure Webseite verifizieren. Hier gibt es die Anleitung.

So, das war es für heute.
In Teil 2 geht es um Branding und Pinnwänd, bitte hier klicken.

Eins noch vorweg, was ich auch bei allen künftigen Beiträgen sagen werde:
Pinterest lebt von Aktivität! Man muss einiges machen, und das regelmäßig (das lässt sich auch automatisieren, wenn man möchte), aber es lohnt sich wirklich.
Deswegen wiederhole ich zum Schluss noch einmal das Mantra für heute:

Es ist eine verdammt gute Idee, endlich mit Pinterest zu starten!

Sonnige Grüße, Cate von Klasse Gestaltung

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Credits: Startfoto (edited) by Nick Morrison on Unsplash

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